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Wellpappe Wellpappe wird in erster Linie nach Anzahl der Wellenlagen (ein- oder zweiwellig) sowie nach der Wellenform klassifiziert. Die Welle lässt sich durch die Wellenteilung (d.h. Wellenbreite) und die Wellenhöhe genau beschreiben. Sie wird von grob- bis feinstwellig produziert.
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| Wellenart | Kurzbezeichnung | Wellenteilung t | Wellenhöhe h |
| Grobwelle | A | 8,0 - 9,5 | 4,0 - 4,8 |
| Mittelwelle | C | 6,8 - 7,9 | 3,2 - 3,9 |
| Feinwelle | B | 5,5 - 6,5 | 2,2 - 3,0 |
| Feinstwelle | E | 3,0 - 3,5 | 1,0 - 1,8 |
Bei zweiwelliger Wellpappe können Wellenarten verschiedener Höhe und Breite kombiniert werden.
- AB
- AC
- AE
Damit beginnen die Variationsmöglichkeiten der Wellpappe, die es erlauben, den unterschiedlichsten Anforderungen an die Verpackung gerecht zu werden.
Je schwerer das zu verpackende Gut, je länger der Transportweg, je größer die zu erwartenden Belastungen z. B. durch Verladung oder Klimaeinfluss, um so höhere physikalische Anforderungen werden an die Verpackung gestellt.
Ein großer Vorteil der Wellpappe als Verpackungsmaterial besteht darin, dass sich die verschiedenen Rohstoffe vielfältig kombinieren lassen.
Je nach eingesetzter Papiersorte und Flächengewicht entstehen Wellpappensorten definierter Festigkeit, die letztlich die Gebrauchseigenschaften der Verpackung bestimmen.